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Weil in zweierlei Hinsicht Handlungsbedarf besteht und weil alle profitieren.

  1. Erstens ist die überholte, auf zwei Standorte aufgeteilte bauliche Infrastruktur ein betriebswirtschaftlicher Kostentreiber. Das zeigen die Jahresrechnungen und Kennwerte deutlich. In einem Alterszentrum machen die Personalkosten den grössten Teil der Aufwendungen aus. Wenn Prozesse optimiert werden können, wirkt sich das positiv auf den Personalschlüssel aus, so dass mehr Zeit den Bewohnenden gewidmet werden kann. Zudem sind optimale Arbeitsbedingungen (z.B. zeitgemässe sanitäre Einrichtungen) ein Schlüsselfaktor für die Zufriedenheit des Personals und die Attraktivität des Arbeitsplatzes - und damit auch für die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner. 

    Das Personal ist die Ressource der Zukunft gerade im Pflegebereich. Heute braucht es Transportfahrten zwischen den beiden Häusern, und die Koordination zwischen den Standorten "frisst" zusätzlich Zeit, die sich gewinnbringender anders einsetzen liesse. "Last, but not least" sind alltägliche Arbeiten wie z.B. die Verschiebungen von Pflegebetten erschwert.

  2. Zweitens besteht in beiden Häusern erheblicher aufgestauter Unterhaltsbedarf, der ohne Neubau in die bestehenden Häuser investiert werden müsste. Beispielsweise sind beide Häuser energietechnisch veraltet, was zu hohe Heizkosten zur Folge hat. Und die beiden Häuser erfüllen die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes nur noch teilweise. 

    Darüber hinaus fehlen verschiedene Räumlichkeiten - allen voran eine Möglichkeit für Bewohnerinnen und Bewohner, die an Demenz leiden, sich in einem geschützten Rahmen draussen bewegen zu können. Ebenso fehlen allgemeine Räume, in denen sich Bewohnerinnen und Bewohner zurückziehen können, ein Raucherzimmer, ein multifunktionaler Aktivierungsraum und generell Räume, in denen Besprechungen stattfinden oder die Heim- und Pflegedienstleitung ungestört Gespräche mit Mitarbeitenden oder Angehörigen führen könnten. 

Ist hingegen das gesamte Angebot unter einem Dach vereint, fallen unnötige Kosten für verpuffte Energie und zeitfressende Fahrdienste weg, und kürzere Arbeitswege machen es möglich, in der Pflege effizienter zu arbeiten. Das entlastet das Budget und zahlt auf das Zufriedenheitskonto der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Dasselbe gilt für Veranstaltungen wie Musik- und Filmvorführungen, Sing-Anlässe, Jassen, Kreativ-Treffs, Weihnachtsaktivitäten, die bei tieferen Kosten an zusätzlicher Qualität gewinnen können. Gesetzliche Vorgaben lassen sich besser umsetzen, die Personalplanung und -entwicklung in einem kompakten Team sowie die Planung in der Küche und die Zubereitung der Mahlzeiten werden wesentlich vereinfacht. Zu guter Letzt wird das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unter den Mitarbeitenden gestärkt. Kombiniert mit neuen Rückzugsmöglichkeiten und dem Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des "Betreuten Wohnens", wird dies das soziale Klima im Zentrum nochmals weiter verbessern. Kurz: Es profitieren alle.

 

 

 
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